PROSTATA MRT

PROSTATA MRT

Modernste Diagnostik ohne Strahlenbelastung

Prostata MRT

Wenn Ihr PSA-Wert dauerhaft über 3 ng/ml liegt, empfehle ich Ihnen, gemeinsam über eine multiparametrische Prostata-MRT-Untersuchung nachzudenken. Ziel dieser Untersuchung ist es, frühzeitig Hinweise auf einen möglichen Prostatakrebs zu erkennen – bevor unnötige Eingriffe notwendig werden.

Das MRT liefert uns präzise Bilder des Prostatagewebebes ohne jede Strahlenbelastung. So können wir gezielt beurteilen, ob verdächtige Veränderungen vorliegen. Sollte das MRT einen auffälligen Befund zeigen und eine Gewebeprobe erforderlich sein, wissen wir dank der MRT-Bilder genau, wo wir die Probe entnehmen müssen – das macht den Eingriff sicherer und zuverlässiger.

Dieses Vorgehen ist heute wissenschaftlicher Standard und in der S3-Leitlinie Prostatakarzinom ausdrücklich empfohlen.

Wer übernimmt die Kosten?

Leider übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für das Prostata-MRT bisher nicht. Auf Sie kommen in der Regel Kosten von ca. 400 Euro zu. Einige Betriebskrankenkassen erstatten die Untersuchung jedoch – es lohnt sich daher, vor dem Termin kurz bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen.

Als Ihr Urologe kann ich Ihnen nur empfehlen, was dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht. Für Fragen zur Kostenübernahme wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse – das liegt leider nicht in meinen Händen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Eine Argumentationshilfe mit allen wichtigen Informationen zur Prostata-MRT finden Sie in unserem Download-Bereich.

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